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Albert von Erebor (geb. 1261) ist ein reiksländer Adeliger und Politiker.

Seit dem Tod seines Vaters Alexander von Erebor am 27. Mai 1280 ist er Markgraf der Markgrafschaft Erebor im Süden Hylikas. Er wurde mit der Gründung des Königreichs Reiksland Mitglied des Reiksrates und bekleidete dort zunächst das Amt des Finanzministers, bis er in Folge der Reiksreform am 6.2.1293 in das neugeschaffene Amt des Hofdiplomaten berufen wurde.

Biographie

Geburt und frühe Jahre

Albert von Erebor ist 1261 auf der Festung Heredquelle geboren worden und verblieb dort bis zum Frühling 1262. Sein Aufenthalt in der an der Quelle des Hered gelegenen Burg begründet sich in einem besonders schweren Winter 1261/62, der das Leben in der Hauptstadt der Markgrafschaft erschwerte. Außerdem war sein Vater Alexander von Erebor, im Gegensatz zu vielen seinen Vorgängern, fasziniert von den Altlanden. Der damalige Markgraf wollte mit der Tradition der politischen Neutralität brechen und mit seinen flächenmäßig großen Besitzungen an der Weltpolitik teilhaben. Ein Jahr nach der Geburt Alberts zwangen die Amtsgeschäfte die markgräfliche Familie wieder zurück in die Stadt Erebor. Er wuchs somit hauptsächlich in der Stammburg jener von Erebor und wurde dort auf das Antreten seines Erbes vorbereitet. In seiner Jugend interessierte er sich vor Allem für die Schriften der Altländischen Literaten der Wittelsbacher Periode, aber auch der Ecsedische Zeit. Grundsätzlich hatte der heutige Markgraf eine behütete Kindheit und Jugend, die schließlich jedoch mit dem Ausbruch des 2. Yorisch-Nordischen Krieges beendet wurde.

Während des 2. Yorisch-Nordischen Krieges

Bereits kurz nach Beginn des Krieges verließ Alberts Vater die Markgrafschaft, um seinen Pflichten als Erzmarschall des Yorischen Reiches nachzukommen. In Vertretung für seinen Vater herrschte der junge Albert von Erebor für knapp zwei Monate über die Markgrafschaft. Am 10.7.1275 erreichte ihn die Nachricht über das Verlorene Gefecht vor Havninord, in dem sein Vater das yorische Heer befehligt hatte. In Folge der Schlacht wurde Alexander von Erebor nordischer Gefangener, was Albert wiederum stark belastete. Er beschloss gemeinsam mit seiner Mutter und ihren Geschwistern Erebor zu verlassen und in der zähringischen Hauptstadt Wettin unterzukommen. Gründe waren hierfür waren neben dem Schutz des Erben und der Hoffnung die yorisch-zähringischen Beziehungen zu verbessern, auch der persönliche Wunsch Alberts von Erebor. Auf der langen Reise, die bewusst an den bekannten Wegen durch das Altland vorbeiführte, rastete er unter Anderem im Aletheiakloster in den Feldern von Estau, wo er den späteren Literaten Manfred von Wachtfels traf.

Im Wettiner Exil, dass wohl im September 1275 begann lerne Albert von Erebor viele Mitglieder der zähringischen Königsfamilie, wie etwa die beiden späteren Hierarchen Nusios (Karl Ferdinand von Zähringen) und Sophos (Ludwig Alexander von Zähringen) oder auch den König Albrecht Leopold kennen. Ebenso knüpfte er eine enge Freundschaft mit seinem entfernten Verwandten Ferdinand von Erebor, der als Botschafter Yoriens am Hofe Zähringens tätig war. Er war fasziniert von der immer weiter aufstrebenden Stadt, die zum Zentrum der Kultur avanciert war. Trotz den zahlreichen Kontakten, zu denen unter anderen auch Thore von Rübenach zählte, und der für ihn sehr förderlichen Zeit in Wettin, wurde versucht geheim zu halten, dass sich ein yorischer Hochadeliger in Wettin aufhielt. Es sollten außenpolitische Komplikationen mit dem Norden vermieden werden, da das Königreich Zähringen formal neutral war. Mit großem Bedauern nahm Albert von Erebor den weiteren Verlauf des Krieges wahr und wirkte immer mehr auf die yorische Politik ein. Gemeinsam mit Ferdinand von Erebor und dem Fürsten von Kralleheim bestimmte er nach der Pulverschlacht maßgeblich die Handlungen der Regierung der unbesetzten Gebiete, da der König in Flusshain eingeschlossen war.

Um die am 15.3.1278 geschlossene Zweckallianz Yoriens mit den Templern arrangierte er eine Hochzeit mit der Schwester des Herrschers, Katharina von Silberstern. Zu Beginn des Sommers 1279 verließ er somit Wettin und reiste nach Drachenwacht, wo am 6. August 1279 die Hochzeit gefeiert wurde. Von dort aus reisten beide nach Erebor zurück, da nach der Schlacht um Flusshain nicht mehr abzusehen war, dass der Norden sich die Mühe machen wurde so weit in den Süden zu ziehen. Ab Herbst 1279 herrschte er somit nochmals in Erebor und Verwaltete die Markgrafschaft für seinen Vater. Er beteiligte sich zudem indirekt an den Friedensverhandlungen mit dem Norden und wirkte an der Ausarbeitung der Magna Tabula mit. Am 27.5.1280 verstarb sein Vater in nordischer Kriegsgefangenschaft und er wurde somit zum Markgrafen von Erebor und offiziell Teil der Regierung von Yorien.

Seit der Gründung von Reiksland

Nach der Gründung von Reiksland wurde er Teil des Reiksrates. Er wurde zunächst als Finanzminister berufen und Arbeite zusammen mit seinen Bekanntschaften aus Wettiner Zeit am Aufbau des neuen Königreichs mit. Die reiksländische Politik seit der Gründung wird somit von ihm mitgestaltet. Innerhalb seiner eigenen Markgrafschaft förderte er gemeinsam mit dem Grafen von Argotus den Ausbau der Ländereien. Seit seines Amtsantritts hat er die Verwaltung in Erebor zentralisiert und strukturiert. Viele Baronien der Markgrafschaft hatten starke Bevölkerungsgewinne zu verbuchen und führten zu einer größeren ökonomischen Bedeutung, des einst eher dünn besiedelten ereborer Hinterlands. Mit der Krönung des Franz Nicolaus von Reiksland am 6.2.1293 entließ er die Grafschaft Argotus in die Reiksunabhängigkeit und gab damit einen großen Teil des Gebietes ab. Er begründete diesen Schritt mit dem erstaunlichen Wachstum in Argotus und dem Nutzen den das Reik daraus ziehn wurde.

In Zuge seiner Tätigkeit als Reiksrat und seit der Krönung 1293 auch als Hofdiplomaten hält er sich häufig in Wettin oder anderen Hauptstädten auf. Die Verwaltung des eigenen Lehen überlässt er, während der eigenen Abwesenheit, nach der Unabhängigkeit von Robert von Argotus meist seinem Kastellan oder Mitgliedern der Familie.

Familie

Albert von Erebor hat bisher drei Kinder. Sein Erstgeborener und Erbe der Markgrafschaft heißt Georg von Erebor, der am 6. Mai 1283 in Erebor geboren wurde. Weiterhin hat er eine Tochter namens Elisabeth Jonatha von Erebor (geb. 14.10.1285) und einen weiteren Sohn mit dem Namen Robert von Erebor (geb. 13.3.1289). Sein Onkel Syxt von Erebor ist im Rahmen der Magna Tabula in den Norden übergetreten und wurde deswegen enterbt. Seine Schwester Maria und seine Mutter Emanuela von Erebor stehen ihm weiterhin zu Seite und übernehmen häufig die Tagesgeschäfte der Hofhaltung in Erebor, während sich Albert in Wettin aufhält.

Seine Tante Jonatha von Erebor ist die Mutter des derzeitigen Dogen des Hansebundes Alexander von Lifertus. Zudem befindet er sich mit dem König der Templer über seine Ehefrau und dem König von Reiksland über seine Mutter in einem Verwandtschaftsverhältnis.

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