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Thore von Rübenach (*1250/53) ist ein reiksländischer Aristokrat und Literat.

Er ist seit 1275 Mitglied der Goldenen Feder und war neben Karl Ferdinand von Zähringen ein wichtiger kultureller Akteur der Zähringischen Zeit, ist allerdings auch gegenwärtig literarisch tätig. Im Kabinett des Königs von Reiksland, Franz Nicolaus von Zähringen, dient er als Hofkanzler (früher: "Innenminister").

Geburt, Jugend und Ausbildung

Thore wurde im kleinen, abgeschlagenen und eher ärmlichen Ahlten in der Reichsritterschaft Sumpfland als erster Sohn des Reichsritters von Rübenach 1253 – manche sagen auch 1250 – geboren. Ahlten sah sich den Altlanden verbunden und war unter Thores Vater mit ins Yorische Reich gewechselt. Mit 7 Jahren ging er als Page zu einem niederadeligen Standesgenossen ins nahegelegene New Haven. Mit 14 wurde er Knappe und ging nach Düsterwald. Während dieser Zeit lernte er rudimentär lesen und schreiben. 1266 mit 13 bzw. 16 Jahren starb sein Vater und seine Mutter übernahm die Verwaltung von Sumpfland. 1271 kehrte Thore nach Ahlten vor der Verleihung seiner Schwertleite zurück und übernahm die Führung der Familie.

Wechsel nach Wettin

Kurz danach reiste er nach Wettin, um beim Ausbau der Stadt zu helfen. Infolgedessen wurde er in den Hofrat des Herzogs von Wettin aufgenommen und Vogt von Schachtberg. In Wettin lernte er die Familie der Fischkops kennen, welche entfernte Wurzeln in Ahlten hat, und steht seitdem im engen Kontakt zu ihr. In Wettin schloss er seine Ausbildung zum Ritter ab und erhielt mit 21 bzw. 24 Jahren 1274 die Ritterwürde. Außerdem schloss er sich währen dieser Zeit dem Vorhaben des Herzogs Albrecht Leopold von Wettin an, ein eigenes Reich zu gründen, was ihm die Anerkennung und Aufmerksamkeit des Herzogs einbrachte.

Zähringische Reichsgründung

Nach der Gründung des Königreichs Zähringen am 27. April 1275 wurde er von diesem zum Grafen erhoben. Außerdem wurde er Innenminister im Reichsrat von Zähringen und erhielt das Reichsgebiet Bouville, welches er jedoch nie selbst bewirtschaftete und im Zuge der späteren Neuordnung Zähringens nach der Gründung des Königreiches Reikslands an den König zurückgab. Um seine Aufgabe als Innenminister ausführen zu können, verbesserte er seine Lese- und Schreibfähigkeiten und veröffentlichte in Folge mehrere kleinere Bücher zur Lyrik und Verwaltung, sowie das Fragment "Vom Hund", für das er 1275 in den Orden der goldenen Feder aufgenommen wurde.

Sein jüngerer Bruder Oswald, dem es durch die begrenzten finanziellen Mittel der Familie nicht möglich war, eine vollwertige Ausbildung zum Ritter zu erhalten, stellte sich als Edelknecht in den Dienst des Yorischen Reiches. Nach seiner Verwundung in der ersten Schlacht des Zweiten Nordisch-Yorischen Krieges (1275-1281) wurde er von seinem Bruder Thore freigekauft und nach Ahlten zur Verwaltung des familiären Stammgutes gebracht. Etwa 1283 übertrug er ihm endgültig das Stammland und begründete die neue Hauptlinie der Rübenach-Wettiner, welche sich in seinem ersten Sohn als „von Rübenach-Eckzahn“ fortsetzen wird.

Heirat und Düsterwälder Fehde

1279 hatte er Jonata von Eckzahn (*1260) geheiratet, das einzige Kind des Pfalzgrafen Wolfgang von Eckzahn, und erbte damit die Pfalzgrafschaft Düsterwald. Dieser Anspruch wurde allerdings vom Hochmeister des Templerordens Finrius von Silberstern (*1242) angezweifelt. Es folgte eine Fehde, welche Thore von Rübenach verlor – und damit die Herrschaft über Düsterwald. Den Anspruch ließ er bis jetzt jedoch nicht fallen.

Ausrufung Reikslands

Im Zuge der Gründung Reikslands 1281 widmete sich Thore nach einer Rundreise intensiv der Innenpolitik, sowie der Urbanisierung und Bewirtschaftung von Zähringen und kaufte 1292 das verwaiste Lehen Falkenstein, und gründete dort auf dessen Fundament eine neue Pfalzgrafschaft im Süden der Altlande, wodurch er und seine Familie nun doch zum ersehnten Pfalzgrafentitel kamen.

Werkverzeichnis

  • Flussage, Wettin 1292
  • Nimmerdoch, Wettin? 1286 (/1279?)
  • Vom Hund. Abrechnung am Ende einer Zeit (Teile I und II), Wettin 1275
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