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Die Fraktion des Yorischen Reiches, allgemein auch als Yorien bezeichnet, entstand als Nachfolgereich des Altlandbundes auf dessen Gebiet, den Altlanden und darüber hinaus. Den Namen des Reiches leitete man von dem seines Herrschers ab.

Das Yorische Reich wollte wirtschaftlich unabhängig sein und war stets auf der Suche nach Bündnis und Handelspartnern. Es verfügte über Häfen, eine Flotte, ein zumindest in den Altlanden gut ausgebautes Wegenetz, große Ackerflächen und viel noch unerschlossenes Gebiet. Im Westen grenzte es an den Hansebund und im Nordosten an Zähringen.

Geschichte

Entstehung

Nachdem der Altlandbund verstärkt intern mit Problemen zu kämpfen hatte und das Interesse an der Aufrechterhaltung des Königreiches weniger wurde, beschloss man, dieses aufzulösen. Man sah jedoch eine Notwendigkeit darin, die politische Stärke der Region zu sichern, auch um weiterhin ein Gegenlager für andere Parteien zu schaffen. Ein neuer Bund wurde ausgerufen, dem einige Fürstentümer des aufgelösten Altlandbundes folgten, aber auch einige Städte und kleinere Gebiete, darunter zum Beispiel Erebor oder Ellesmera.

Dieser neue Verbund von Städten und Fürstentümern entschied sich dazu, in einer Wahl Yorick Hand (DieKalteHand), den letzten König des Altlandbundes, zu ihrem Herrscher zu ernennen. Jene, die mit dem Ergebnis der Wahl nicht zufrieden waren, entsagten dem neuen Bündnis, andere blieben treu. Ein neues Königreich war geboren.

Beginn und 1. Nordisch-Yorischer Krieg

Der yorische König Yorick Hand wurde am 16. Oktober 1269 in der großen Halle in Flusshains gekrönt, anwesend waren bekannte Persönlichkeiten aus dem Templer- und sogar dem Nordreich, auch wenn diese schon damals ihre Abneigung gegen das neue Reich ausdrückten und die Zeremonie früher und unter Drohungen verließen. Die nun Folgende Phase ist vor Allem von immerwährenden Provokationen und Anspannungen mit dem Nordreich geprägt.

Auf Anfrage des Ritters von Forlindon, hat sich das Reich entschieden ein Heer zu entsenden, um die Stadt, die nahe dem Nordkontinent gelegen war, gegen nordische Raubfahrten zu verteidigen. Diese Streitmacht, bewog den Norden, an Forlindon, für yorische Städte nahe ihrer Interessensphäre, ein Exempel zu statuieren. Der Nordkönig Robert Viking führte eine Flotte Langschiffe an die Küste nahe Forlindon, welche dann am 6. März 1270 auf das Bereitstehende Heer traf. In einer kurzen, aber besonders für den Norden verlustreichen Schlacht, gewannen die Yorier der Schlacht und schafften es den Fluchtversuch Vikings abzufangen und ihn nach Flusshain zu bringen. In diesem 1. Nordisch-yorischem Krieg fanden abgesehen von dieser ersten Schlacht kaum nennenswerte Auseinandersetzungen statt, lediglich sind einige Überfälle von nordischen Langschiffen auf See bekannt. Es kam bereits am 6.12.1270 zu einem Friedensvertrag zu relativ milden Konditionen, die nur festlegten, dass der Nordkönig freigegeben werden musste und das Nordreich Reparationsleistungen in höhe von 100 Talern an das yorische Reich zu leisten hatte. Obwohl dieser in Flusshain geschlossene Vertrag ohne weitere Zwischenfälle unterzeichnet wurde, bleib traditionelle Feindschaft erwartungsgemäß erhalten.

Zwischenkriegszeit

In der Folgenden Phase beschäftigte sich das Reich mit einer Umstellung der Regierungsstruktur, was auch zu teilweise Intrigantem Vorgehen innerhalb von Teilen des Hochadels und des Rates führte und dem Lösen innerer Streitpunkte. Am 5. April des Jahres 1271 gingen im Hofamt in Flusshain harte Anschuldigungen gegen den Adeligen Jan von Falkenstein (allg. Jan von Falken genannte) ein, die ihm die Zugehörigkeit zu einer Verräterischen Gruppierung im Reich vorwarfen. Bei der historischen Gerichtsverhandlung in der Halle von Flusshain am folgenden Tag, unterstellte der Angeklagte von Falken seinem Lehensherren von Finsterfels, der dem Gericht beisaß, ihn zum Eintritt in diese illoyale Vereinigung gezwungen zu haben. Der König ließ beide unverzüglich in den Gefängnissturm Flusshains bringen, um mehr Zeit zur Sammlung von Beweisen zu haben. Nach 2 Monaten brachen in der Nacht zum 6.6.1271 Max von Kaltenberg unter Begleitung nordischer Krieger, die durch Einheimische an Erscheinungsbild und Verhalten erkannt wurden, in den Turm ein und befreiten Finsterfels aus dem Turm in Flusshain. Obwohl es Yorien schon am selben Tag klar war, dass die, vom Norden als Entführung betitelte Aktion, klar eine Befreiung war, gab dieser es erst 2 Monate später zu. Gemeinsam mit der Erklärung des Beitritts von Università (Eigentum von Finsterfels) und Kaltenberg zum Nordbund, diese Entwicklung bis hin zur Abkehr der beiden Hochadeligen von Yorien, wird gemeinhin als Finsterfelsverrat bezeichnet. Ebenfalls am Tage der Befreiung traf eine offizielle Kriegserklärung der Templer, sowie ein Schreiben, des Nordkönigs ein, welches teilweise ebenfalls als solche zu werten ist, in Flusshain ein. Nach einigen Verhandlungen zwischen Alexander von Erebor und den beiden anderen Fraktionen, stellte sich jedoch heraus, dass ein Krieg unbegründet und ohne jeglichen Zweck für den Norden oder die Templer sei. Die beiden Reiche zogen ihre jeweiligen Erklärungen zurück. In den Folgenden vier Jahren verbesserten sich die Beziehungen mit den Templern durch zunehmenden und lukrativen Handel, während der Norden dem Reich weiterhin sehr feindselig gegenüberstand.

2. Nordisch-Yorischer Krieg

Der Nordkönig Robert Viking versuchte in diesen Jahren, eine ereborer Befestigung vor der Havninorder Küste, welche Erebor durch den Nordkönig Gustav gegeben worden war, unter havninorder Besitz zu bringen. Am 13. August 1275 ersuchte der Nordkönig bei dem Kommandanten der Burg um die Übergabe der Insel. Der Verwalter wies darauf hin, alle Angebote des Nordens erst mit der Reichsregierung abstimmen zu müssen. In Rage über diese Antwort erklärte der Nordkönig dem yorischen Reich den Krieg und verließ sofort die Befestigung und gab Befehl an die Nordischen Heeresführer, sich in Havninord einzufinden. Relativ schnell erreichte diese Nachricht das yorische Kerngebiet, wo man sogleich ein Heer ausgehoben hatte. In Flusshain wurde beschlossen, trotz der sich noch sammelnden Armee, die bereits angekommenen Soldaten sofort von Krallenheim auf die Festung vor Havninord zu verschiffen, um durch einen schmerzlichen Sieg vor Havninord ein schnelles Ende des Krieges herbeizuführen. Yorick Hand war zudem bewusst, wie schlecht die Chancen standen überhaupt zu gewinnen, weswegen schon seit Beginn des Krieges ständig der Versuch unternommen worden ist das Templerreich und Zähringen zum Kriegseintritt zu bewegen. Beide schlugen dieses Angebot allerdings aus.

Schlacht vor Havninord

Am 1 Juli landete die yorische Armee in der Festung vor Havninord, diese setzte allerdings bereits am nächsten Tag gemeinsam mit dem Großteil der Burgbesatzung an die havinorder Küste über und begannen ein Feldlager zu errichten. Der Norden hatte bereits eine beträchtliche Armee zusammengezogen, was die Befehlshaber auf Nordseite bewog das yorische Lager bereits im Aufbau anzugreifen und die davon ausgehende Gefahr zu vernichten. Am Morgen des 6.7.1275 begann das „Gefecht vor Havinord“, wobei es dem Norden gelang die yorischen Streitkräfte halbwegs überrascht anzutreffen. Die ersten Stunden der Schlacht fand ein reger Pfeilwechsel zwischen dem Lager und den nordischen Bogenschützen statt, die in Teilen beritten waren, was ihnen einen entscheidenden Vorteil gab. Gegen ca. 12 Uhr des besagten Tages gelang dem Norden der Sturm des Lagers, wobei der Nordkönig durch den Kommandanten der Ereborer Festung Lucius Luctis schwer verwundet wurde. Resultat dieser Schlacht war die Gefangennahmen des Markgrafen und Erzmarschalls Yoriens Alexander von Erebor, sowie vieler seiner Soldaten und Offiziere. Zudem war es den verbliebenden Yoriern fast unmöglich zu fliehen, während der Norden kaum Verluste zu beklagen hatte.

Trotz dieses bedeutenden nordischen Sieges wurde auf einem Thing kurz danach entschieden bis auf die Einnahmen der Festung vor Havinord, welche bereits am 10.7 kapitulierte, in diesem Jahr keine kriegerischen Handlungen zu unternehmen, sondern im Frühjahr 1276 von Kaltenberg aus in Kerngebiet Yoriens einzufallen. Yorien versuchte während dieser Zeit Vorbereitungen zu treffen die nordischen Heere am Einfallen in das yorische Reich zu hindern. Infolgedessen wurden zahlreiche Reparaturen an den Grenzen des Reiches vorgenommen, besonders an denen, die dem Dreikönigseck zugewandt waren. Es stand auch für die Yorier fest, dass ein Angriff von dieser Seite des Reiches erfolgen müsse, da im Osten ein Durchmarsch nordischer Truppen durch Zähringer Gebiet benötigt werden würde.

Ausschreitungen in Yorien

Innerhalb mancher yorischer Städte kam zeichneten sich zum Ende des Jahres 1275 starke Spannungen innerhalb der Bürgerschaft und des geringen Adels ab. Es entstand eine starke Fraktion von Extremisten, die erzürnt durch die militärische Stärke des Nordens, all deren Einflüsse innerhalb des Reiches verbannen wollte. Der Konflikt setzt sich auf das bauliche Erbe des Nordens im yorsichen Reich, besonders in Flusshain fort wobei die radikalen Gegner des Nordens auf einen Abriss vieler historischer Gebäude bestanden, was jedoch von den Fürsten abgelehnt wurde. Sein Höhepunkt fand dieser Streit in den „Januarsflammen“ im Januar und Februar 1276 in Flusshain, wo zahlreiche Gebäude, darunter der Flusshainer Tempel der großen drei, angezündet worden sind und es zu gewaltsame Ausschreitungen auf den Straßen kam. Die Aufstandsähnliche Zustände, waren bis zum Ende des Februars erloschen. Die entschiedene Reaktion Yoriens gegenüber der Radikalen, verschaffte der Reichsführung innerhalb des Nordens wieder Sympathien, die sich auch auf die Friedensverhandlungen auswirken sollten.

Pulverschlacht

Am 25.5.1276 betrat die nordische Streitmacht erstmals yorsiches Territorium und begann ihren Weg in Richtung der Stadt Ellesmera, die sie bis zum 18 Juni eingenommen hatten. Ellesmera war durch die yorische Armee nahezu gar nicht verteidigt worden, da diese Stadt im Krieg eine unwichtige und ebenso kaum zu verteidigender Position besaß. Die nordischen Heerführer beschlossen ihren Weg in Richtung des Kernlandes fortzusetzen, wobei ihre Späher ein Heer, bestehend aus yorischen Reserven an einer Brücke nahe Holzenfels endeckten. Die Überquerung des Flusses war eine Notwendigkeit, um in das yorische Kerngebiet vorzudringen, sodass die Brücke als Schlachtgebiet aus yorischer Perspektive sehr attraktiv war, um an der Engstelle die Schwäche der yorischen Reserve ausgleichen zu können. Die Yorier entschieden sich ebenfalls die Brücke mit Schwarzpulver zu präparieren, um sie zu gegebenen Zeitpunkt sprengen zu können. Die Konfrontation der nordischen Armee mit den Yoriern fand am 26.6.1276 statt. Die Schlacht begann mit einem langwierigen Pfeilwechsel über den Fluss, der beidseitig kaum Opfer forderte. Einige Stunden später fiel die Entscheidung der nordischen Heerführer langsam im Schutz ihrer Schilde über die Brücke vorzudringen. Im Versuch die Nordmänner zu provozieren, begab sich ein kleiner Trupp einschließlich des Königs auf die Brücke. Bei dieser waghalsigen Aktion wurde seine Majestät schwer verletzt und konnte nur mit Mühe in die yorischen Linien zurückgeführt worden. Nach dieser Verletzung wurde der König im Schutze der fähigsten Yorier umgehend nach Flusshain eskortiert, was sich demoralisierend auf den Rest der Kämpfenden auswirkte. Gegen Mittag des Tages erfolgte der Stürm der Nordmänner über die Brücke, welche daraufhin gesprengt wurde. Zum weiteren Unglück der Yorier wurden nur wenige Nordmänner durch diese Aktion verletzt oder getötet und die Brücke blieb sogar in Teilen intakt. Die Wirkung wurde wohl durch den Umstand abgemildert, dass das Pulver durch den anhaltenden Regen feucht geworden war. Trotz der unglücklichen Wirkung des Sprengsatzes wird die Schlacht im Volksmund als Pulverschlacht beschrieben.

Entwicklungen bis zur Schlacht um Flusshain

Der Vormarsch des Nordens wurde fortgeführt und es gelang ihm die Yorischen bald vollständig aufzureiben, somit war der enge Überweg gesichert und die Reststreitmacht Yoriens, die zu großen Teilen aus templerischen Söldnern bestand, kaum noch bereit zur Verteidigung des Reiches. Die Nordarmee wollte zunächst Krallenheim besetzten, um den wichtigsten Hafen Yoriens unter seine Kontrolle zu bringen. Die dort Anwesende Garnison, konnte jedoch mit Unterstützung der Bevölkerung das Errichten eines Belagerungsringes verhindern, sodass die nordischen Heerführer sich bereits zweit Wochen nach der Schlacht entschieden ihren Fokus auf die Hauptstadt Flusshain zu verlegen. Dort wurde Bereits am 3.8.1276 mit der Belagerung der Stadt begonnen, zu der auch der Nordkönig selbst anreiste. Die Planänderung der Nordmänner hatte zur Folge, dass bis zum Ende des Krieges wesentliche yorische Städte im Altlandgebiet und darüber hinaus unbesetzt blieben.

Der weitere Verlauf des Krieges in bis zum Frühjahr 1278 gestaltet sich ohne großartige Entwicklungen. Als Grund hierfür kann gesehen werden, dass der Norden nicht bereit war Ressourcen in die Eroberung weiterer Gebiete Yoriens zu investieren, da die Belagerung sehr kostenaufwändig war. Zudem bahnten sich gegen Ende des Jahres 1277 Unzufriedenheiten innerhalb des nordischen Hochadels an, die mehr Administration und auch Soldatenstärke innerhalb des Nordens nötig machten. Auf Yorische Seite wiederum gestaltete es sich ebenfalls schwierig weitere Schritte zu unternehmen. So war vor allem die Kommunikation zwischen dem König und seiner Berater in der belagerten Hauptstadt und der Übergangsregierung in den unbesetzten Gebieten schwierig. Zu Beginn des Jahres 1278 zeichnete sich innerhalb der Regierung der Wunsch ab Friedensverhandlungen aufzunehmen, was auch innerhalb Flusshains nicht unbemerkt blieb. Ein gemeinsames Friedensgesuch wurde am 12.7.1278 den Belagerern Flusshains übergeben. Friedensverhandlungen kamen jedoch nicht zu Stande, da sich die 3. Nordische Revolution zuspitzte und der Norden mit starken internen Konflikten zu kämpfen hatte. Resultat der Revolution war ebenso eine starke Verschlechterung der Beziehungen zwischen den Templern und dem Norden, was schließlich Yorien dazu bewog in den Templern einen Bündnispartner zu suchen. Ein tiefgehendes Bündnis konnte nicht geschlossen werden, allerdings traten die Templer am 26.9 in den Krieg ein, während auf Seiten des Nordens die kurzlebige Nation „Paix Rouge“ drei Tage später eintrat. Auf Seiten der yorisch-templerischen Zweckallianz führt dieses Bündnis zu einer neu aufflammenden Euphorie und zu Hoffnungen auf einen baldigen Sieg. Es ist hierbei festzustellen, dass das damalige Templerreich auch noch die Hansestädte umfasste, welche sich erst nach den letzten Kampfhandlungen loslösten. Nach dem Winter 1278/79 waren folglich die beteiligten Regierungen gewillt so schnell es geht die Entsatzung Flusshains in die Wege zu leiten, währende sich der Norden stark defensiv verhielt. Das erste erwähnenswerte Ereignis ist allerdings der „Märzaufstand“ in Ellesmera, welcher einen erstaunlichen Erfolg der nur schlecht ausgerüsteten Rebellen gegen die nordischen Besetzer darstellte. Diese Einnahme war nicht nur an sich ein Erfolg für Yorier, sondern ebnete ebenso den Weg für die templerisch-hansischen Truppen, welche von Murnau aus anrücken sollten, während das restliche Templerheer aus Cantus kam. Auf ihrem Weg nach Flusshain hat die Armee mit Leichtigkeit alle kleineren Scharmützel für sich entscheiden und einige kleine Dörfer von den Besatzern befreien. Dabei kam allerdings zum Vorschein, dass der Norden offensichtlich damit begonnen hatte die Siedlungen auszurauben und zu plündern.

Schlacht um Flusshain

Die nordischen Befehlshaber der Belagerung von Flusshain waren sich schon früh im Klaren, dass ein Angriff drohte und verschanzten sich deswegen in einer hölzernen Trutzburg, die sie zu diesem Zwecke nochmals deutlich verstärkten. Am vierten Tag im April 1279 traf die Templervorhut ein, der wenige Stunden später die restliche Streitmacht folgte. Die templerrischen Befehlshaber entschieden sich dafür bereits am darauffolgenden Tag die Entscheidungsschlacht herbeizuführen. Zunächst sollte hierzu der Zugang nach Flusshain sichergestellt werden, um gemeinsam mit den dort stationierten Soldaten einen schlagkräftigeren Angriff auf die Trutzburg des Nordens durchführen zu können. Mit Leichtigkeit und nahezu ohne Gegenwehr konnte die Stadt bereits am frühen morgen des 5. April 1279 betreten werden. Auf Nordischer Seite wurde sogleich begonnen die Besatzung der Stadtmauern mit Pfeilen zu beschießen, was allerdings nur wenig Erfolg mit sich brachte. Der weitere Schlachtverlauf kann in der Retrospektive als Chaotisch beschrieben werden. Innerhalb der Führung der Templerarmee herrschte Uneinigkeit über die Befehlsstruktur und es kam zu Falschinformationen, die zu mehreren, teils auch erfolgreichen Ausfällen führten, die aber frühzeitig wieder abgebrochen wurden. Auf diese Weise wurden große Teile des templerischen Heeres stark dezimiert, sodass sämtlicher zahlmäßiger Vorteil verflog. Der Norden beobachtete den Vorgang und erkannte die Möglichkeit Flusshain zu erstürmen, was gegen 13 Uhr des 5. Aprils geschah. Nach dem Eindringen der Nordler in das Stadtinnere war die Schlacht für Yorien und Templer faktisch verloren und die große Halle wurde nur wenige Minuten später erreicht. Das darauffolgende Gemetzel in Flusshain wird selbst von nordischer Seite als grausam beschrieben und belasteten weiterhin das Verhältnis der Zivilbevölkerung Flusshains zum Norden. Die Templerische Führung unter Finrius von Silberstern floh aus der Stadt, während der yorische König gefangen genommen und die Hauptstadt des Reiches besetzt wurde.

Friedensschluss und Gründung von Reiksland

Der Krieg war mit dem Verlust der Hauptstadt nicht mehr auf militärischem Wege zu gewinnen, was die Friedensbemühungen Yoriens nochmals verstärkte. Relativ kurz nach der Schlacht gelang es Yorien einen weißten Separatfrieden mit Paix Rouge abzuschließen. Der am 20.6.1279 Geschlossene Vertrag garantierte den noch Unabhängigen Gebieten einen gewissen Handlungsspielraum in den Verhandlungen mit dem Norden. Das Nordreich, welches trotz des Sieges in der Schlacht von Flusshain unter den Kosten des Krieges litt, entschied sich ebenso keine weiteren Eroberungen durchzuführen, da bereits die Durchsetzung der Hauptkriegsziele in Aussicht stand. Im Dezember 1279 begannen die Verhandlungen des Nordens mit den Templern welche am 13. April 1281 zum Erfolg führten. Das Yorische Reich trat ebenso im Februar 1280 in Friedensgespräche mit dem Norden ein. Noch während den Verhandlungen starb der Markgraf Alexander von Erebor am 25.5.1280 in Havninorder Gefangenschaft. Dieser Sterbefall, als Folge des Alters und Krankheit, trug ironischerweise positiv zu den Gesprächen bei, da sich der Norden unter Robert Viking in diesem Fall sehr Verständnisvoll zeigte und sein Bedauern ausdrückte. In der darrauffolgenden Zeit Proklamierte sich ein Teil des Nordens zum eigenenen, neuen Königreich Anglien mit der Begründung alte Schriften, die den Titel belegen in Flusshain gefunden zu haben. Im Laufe der Zeit zeichnete sich ab, dass der Friedensschluss des größten Krieges jüngerer Geschichte sehr einschneidende Folgen haben würden, was allgemein Beunruhigung auslöste. Unter den Kriegsparteien verbreitete sich die auch von Zähringen vertretene Ansicht, dass ein Friedensschluss in erster Linie der Stabilität dienlich sein muss. Ergebnis der Verhandlungen war die sogenannte Magna Tabula, die die Neugründung des Königreich Reikslands vorsah, in dem das Königreich Zähringen und das Yorische Reich aufgingen. Der Herrscher des yorischen Reiches verlor in Folge des Vertrages, der am 13.5.1281 unterzeichnet wurde, seinen Königstitel und Yorien konnte nur in verkleinerter Form Reiksland beitreten. Weiter nennenswerte Bestimmungen des Vertrages sind Reparationszahlungen und die Abtretung des Landes ursprünglich umkämpften Außenposten von Erebor.

Regierungssystem

Das Reich war föderal aufgebaut, eingeteilt in Fürstentümer, mit den jeweiligen Fürsten als Oberhaupt. Diese waren wiederum dem König unterstellt. Yorien war eine Wahlmonarchie. Die Hauptstadt des Reiches war Flusshain im Fürstentum Flusshain. Obwohl der König sämtliche Entscheidungen des Reiches alleine treffen konnte wurde er zumeist von unterschiedlichen Beratern unterstützt. Es gab somit einige Titel innerhalb Yoriens, die sich auf unterschiedliche Aspekte der Regierungsgeschäfte fokussierten.

Ämter innerhalb der Regierung von Yorien
Amt Amtsinhaber
Erzkanzler (meist "Hand des Königs" genannt) Michael Tylandor von Krallenheim
Erzmarschall (Keine Neubesetzung nach dem Tod des Alexander von Erebor) Alexander von Erebor
Erzkämmerer (Abschaffung des Amtes nach dem Finsterfelsverrat) Marc von Finsterfels

Wappen

Das grundlegende Banner war das von Flusshain und des Hauses Hand, der silberne, sogenannte Yorische Stern auf kobaltblauem Grund, erweitert durch dunkelgraue Facetten ober- und unterhalb. Das zeremonielle Banner trug zudem noch ein goldenes Geweih, welches die Altlande symbolisiert, Efeu, welcher für seine immergrünen Blätter geschätzt wird und die so genannte Lilie vom Hered. Diese verkörpert Kultur und Schönheit.Wappen Flusshain.png



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